Die Bundesrepublik Deutschland ist der bedeutendste europäische Handelspartner
der USA. Allein im Oktober 2003 wurden Waren und Dienstleistungen im Wert
von US $ 6,3 Mrd. aus Deutschland in die USA exportiert. Insbesondere wirkt
sich die Flexibilität und Risikobereitschaft US-amerikanischer Unternehmen
an dieser Stelle positiv auf die Akzeptanz innovativer Technologien aus.
Erfolgreiche Kooperationen in den USA haben häufig einen positiven Effekt
auf den deutschen bzw. europäischen Absatzmarkt und stärken die internationale
Wettbewerbsfähigkeit. Viele kleine und mittelständische Unternehmen zeichnen
sich durch das Angebot innovativer Problemlösungen sowie die gezielte Nutzung
von Nischen aus. Durch seine hohe Dynamik bietet der US-amerikanische Markt
hier sehr gute Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt und -ausbau.
Die Entwicklung vieler Zukunftsbranchen wird zu einem großen Teil in den USA
bestimmt. Eine Präsenz auf dem US-amerikanischen Markt ist daher von entscheidender
Bedeutung für den nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Im Rahmen des diesjährigen Vermarktungshilfeprogramms des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), betreut die Deutsch-Amerikanische Handelskammer
New York kleine und mittelständische Unternehmen aus den neuen Bundesländern
bei der Vermarktung Ihrer Produkte und Leistungen in den USA. Das Vermarktungshilfeprogramm
bietet eine kostengünstige Einstiegs -möglichkeit in den US-Markt. Wenn Kontakte
schon vorhanden sind, bietet sich das Hilfeprogramm die Möglichkeit eines
qualifizierten Geschäftsausbaus.
Die SADC besteht aus 14 Staaten und hat ihren Hauptsitz in Gaborone,
Botswana.
Die Kernaufgabe der SADC besteht darin, das ökonomische Wachstum, die Infrastruktur,
die Bekämpfung der Armut sowie die Steigerung der Lebensqualität der Völker
der Mitgliedsstaaten in einer Zentrale zu koordinieren. Dies soll in erster
Linie durch die Förderung der regionalen Integration, aufbauend auf demokratische
Prinzipien und gerechter, zukunftsorientierter Entwicklung angestrebt werden.
Es wird nach dem Rotationsprinzip, ähnlich wie in der EU, ein Generalsekretär(in)
von einem Mitgliedsstaat jeweils für in Jahr gewählt.
Gute Entwicklungstendenzen (Tendenz steigend) sind auf dem Gebiet des Außenhandels
mit den Mitgliedsstaaten der SADC zu verzeichnen. Auch in diesem Jahr wird
der deutsch-afrikanische Außenhandel kräftig wachsen. Darin findet die Rechtfertigung,
dass ein Bundeskanzler zum ersten mal in der deutschen Geschichte eine längere
Reise nach Afrika in diesem Jahr (2004) unternahm. Nach Ansicht des Bundesministeriums
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung muss die Entwicklungshilfe
in diesen Ländern die Voraussetzungen dafür schaffen, dass deren Volkswirtschaften
von der Globalisierung der Weltwirtschaft profitieren.
Sächsische Unternehmen erhalten die Möglichkeit einer Förderung durch den
Freistaat Sachsen. Unternehmen in Thüringen werden von ihrem Land für eine
umfassende Beratung gefördert.